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Montag, 9. Juli 2012

Víva Perú!

3 aufregende Wochen liegen hinter uns - in denen wir unter anderem auf Sanddünen gesurft sind, Pässe überquert, Berge bestiegen, den höchsten Sportkletterplatz der Welt besucht und viele wollige Tiere gestreichelt haben. Eine Prise Höhenkrankheit, ein bisschen Erschöpfung und nicht soo gutes Essen später sind wir von Huaraz über Huacachina in Cuzco gelandet, wo wir wie Verdurstende in der Wüste die Chicken McNuggets bei McDonalds in uns reingeschaufelt haben (wieder und wieder und wieder). Leider hat die Zeit nicht für Macchu Picchu gereicht (wir waren ja die ganze Zeit in Fast Food Restaurants), aber dafür haben wir den Vallunaraju bestiegen (siehe Extrapost: Virtuelles Tourenbuch).

Empfehlungen: Bei Busreisen immer Cruz del Sur (online Buchung aus Europa möglich!), Andean Kingdom (freuen sich über Equipment! tolle Möglichkeit, das Reisebudget aufzubessern) fürs Trekken und Hatun Machay, Cayesh Guesthouse in Huaraz, Café Andino (ebenfalls Huaraz - ein Fixpunkt für alle Bergsteiger und die, die es noch werden wollen), Sandbuggyfahren mit dem ältesten Teufelsopa von Huacachina, Inca Kola mit frittiertem Meerschweinchen für die Hartgesottenen und zum Schluss ein Kokacandy, während man auf den Ruinen von Chavin herumstelzt (ja lieber Zoll, das hat NIX mit Drogenabhängigkeit zu tun ihr Pappnasen). Von Gedanken ans Kartenschreiben kann man sich getrost verabschieden, das Porto nach Europa für ein lumpiges Stück beträgt 2 (ZWEI) Eoiro! 

Nicht zu vergessen die unzähligen Lamas und Alpacas, die von uns bei jeder Gelegenheit ausgiebigst begrabscht wurden. Unglaublich, diese Tierchen!

Urlaub fürs Auge:

Urlaubsmedley...


Vor allem Lamas und ich...




Dünenfotospielchen in Huacachina



Sonntag, 1. Juli 2012

Virtuelles Tourenbuch: Vallunaraju

Endlich akklimatisiert! Eine gute Woche nach unserer ersten, für Manu eher traumatischen Trekkingerfahrung, bei der wir den Ishinka entgegen erster Pläne nicht besteigen konnten, gings dann zum Vallunaraju. Der Berg liegt ganz nah bei Huaraz, was ihn kombiniert mit seiner eher einfachen Beschaffenheit zu einem sehr beliebten Ziel für Akklimatisationstouren macht. 

Auf einer unglaublich kaputten-steinig-holprigen Piste gehts stundenlang in Serpentinen rauf zum Nationalpark Huascaran (niemand weiß, ob die sauteuren Tickets nun eine Woche oder ein Monat lang gültig sind - am besten aufbewahren und einfach immer wieder herzeigen, niemand weiß so genau Bescheid). Von dort führt ein Treppelweg hinauf ins Moränencamp auf ca. 4.900m, wo man die Nacht verbringen kann - so wie wir. Endlich konnten wir unser Hochtourenzelt verwenden ("Eispalast") und es war kaaaaalt. 

Gegen 1 Uhr Früh sind wir dann bei Vollmond gestartet, erst ca. eine Viertelstunde rauf über eine ca. IV Kletterstelle zum Gletschereinstieg. Steigeisen und Montur an und auf gehts. Dann im Dunkel eeeeewig rauf und rauf und rauf (vorbei an hunderten von Gletscherspalten) ... man kann sich vorstellen, wie wir minütlich langsamer wurden und irgendwann nach Sonnenaufgang hatten wirs dann geschafft: fast am Gipfel...fast am Gipfel...fast am Gipfel...verdammt, diese "letzte Steigung" hat nie aufgehört! Aber dann waren wir wirklich am Gipfel - ein unspektakuläres Plateau, vom Wind fast weggefegt aber da: 5.686 m! Unser erster Fünftausender!

Zurück gings natürlich beschwingt leichter, es gab dann noch so viele unglaublich schöne, riesige Crévasses zu bestaunen, dass wir kaum zum Fortbewegen kamen. Die Erschöpfung war dann groß, aber zu Andino haben wirs dann doch noch geschafft. Auf einen Apfelkuchen :)

Unser Vallunaraju

Samstag, 28. Januar 2012

Fast vergessen

Arriba!!!! Ab Mitte Juni gehts ab nach Peru, ein Traum wird wahr, endlich wieder Lateinamerika, Spanisch und B-E-R-G-E.