Sonntag, 21. März 2010

Kratzdenkatz



Heute wars soweit: Die weissen Flügeltüren mussten erste Federn lassen...in mühsamer Schleifarbeit ist es uns gelungen, immerhin 7 Seiten von überschüssigem Lack zu befreien. Es hat gestaubt. Und ich weiss jetzt, wie der berühmte Shabby-Chic entsteht!




Auch erste Neuzugänge gibts zu verzeichnen: Eine Tim-Burtoneske Lampe fürs Vorzimmer. Geholt von einem ebenso gruselig anmutenden Häuschen mitten im Wald um Wien. Leider hat es eine wunderschöne Naturholzkommode nicht bis in unser Heim geschafft - schuld daran war eine böse Willhabenhexe, die erst ihren Segen, uns aber dann die dazugehörige Abholadresse nicht gab. Ein schwerer Schlag für mein Sammlerinnenherz. Ich checke immer noch stündlich meine E-Mails in der Hoffnung, dass nur ein sonntäglicher Meteoritenschlag im 11. Bezirk ein Antworten auf meine Nachricht temporär verhindert hat.






P.S. Samstag Mittag OHNE Einkaufsliste bei OBI. Aber wer wagt gewinnt: In Rekordzeit konnten wir uns angesichts 200+ verschiedener möglicher Innendispersionsschattierungen auf sage und schreibe VIER einigen. Zugegeben, die Schädel haben uns danach ordentlich gebrummt.

Wer braucht schon Wochenende?

Donnerstag, 18. März 2010

Vorstellungsrunde

Wir ziehen also um. In die Traumwohnung im Traumbezirk. Natürlich zum Traumpreis - was albtraumartige Renovierungsarbeiten notwendig macht. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht - aber doch dokumentationswürdig. Für die Nachwelt und vor allem den Nachmieter!





Während mein Mobmanu gerade Baden mit seiner Musik erfreut hab ich mich schonmal ans virtuelle Einrichten gemacht. All mein Mobiliar lukriere ich üblicherweise bei willhaben.at (Achtung: heißer Tipp!) Hier also die Küche, die ich für 20 Euro voreilig angeschafft habe, ohne die Maße zu kennen (jaja allein die Farbe zählt oder wie ging das?)...

Freitag, 14. August 2009

Lyrik Altanstrichs

feile dir

ecken und kanten
und nicht
dich aalglatt
denn du
bist der froschkönig
der revolution

("Feile" / Andi Pianka @Kloblatt II 2009)

Dienstag, 26. Mai 2009

Meister Grillhuhn

Menschen mit dem Teint einer Wasserleiche sollten einfach zuhause bleiben. Und das vor allem im Sommer. Vorbei die Zeiten nobler Blässe, versteckt unter einem adretten Sonnenschirm in lange Roben gewandet das Labyrinth entlangeilend (natürlich im Schatten).
Heutzutage pflanzt sich die Frau von Welt irgendwo zwischen Steg und Pommesbude auf ein möglichst buntes Tuch (Insidern sei geraten: Achtung, gierige Maulwürfe!).
Das ist mitunter schonmal ausreichend, um wochenlang einen roten, sich schälenden Bauch vor sich herzutragen. Wenn man das Glück hat, auch länger Zeit zu haben böte es sich übrigens auch an, die Rückseite parallelzubräunen, um eventuellen Auffälligkeiten was die allgemeine Farbintensität betrifft, vorzubeugen.

In diesem Sinne: Der Sommer kann kommen! (Zückt die Sonnenmilch)